Antike

dioscor
Pedanius Dioscorides
  • 4004 v. Chr. Altes Testament (nach Bischof Ussher): „Und da ließ Gott der Herr einen Tiefschlaf auf den Menschen (Adam) fallen, so daß er einschlief, nahm ihm eine seiner Rippen und verschloß deren Stelle mit Fleisch.“ – Genesis II, 21.
  • 2250 v. Chr.  Auf einer babylonischen Tonscherbe in Nippur findet sich ein Mittel gegen Zahnschmerzen angegeben. Der im Gebrauch befindliche Zement setzte sich aus einer Mischung von Bilsenkrautsamen und Gummimasse zusammen.
  • 1200 v. Chr.  Äskulap, der Gott der Heilkunst, soll einen Trank namens „Nepenthe“ zur Linderung der Schmerzen seiner Patienten benützt haben.
  • 1149 v. Chr. Helena von Troja, die Tochter des Zeus, goß nach Berichten in der Odyssee eine Droge (Opium?) in den Wein, um das Leiden zu erleichtern, den Ärger zu vertreiben und alles Übel vergessen zu lassen“.
  • 550 v. Chr. Susruta erwähnt, daß Bilsenkraut und Hanf dazu dienten, Gefühllosigkeit gegenüber Schmerzen zu erzeugen.
  • 450 v. Chr. Herodot schilderte die Inhalation von Haschisch durch die Skythen.
  • 255 v. Chr. Pien Ch’iao, ein chinesischer Arzt, der chinesischen Annalen zufolge größere Operationen vornahm, soll den Patienten einen Wein verabreicht haben, dem er wahrscheinlich Hanf hinzugefügt hatte. 
  • 54-68  Pedanius Dioscorides, der griechische Feldchirurg im Dienste Neros, empfahl die orale Verabreichung von Mandragorawein (Alraune) gegen Schlaflosigkeit und Schmerzen bei chirurgischen Operationen und Wundausbrennungen.
  • 79  Plinius beschrieb den Mandragorawein.  „Er kann ganz gewiß benützt werden, den Schlaf herbeizuführen, wenn man sein Augenmerk auf die Menge richtet … Auch ist er ein alltäglich Ding zu trinken gegen Schlangenbisse: wie vor dem Schneiden und Brennen, dem Stechen und Punktieren eines Gliedes, um die Empfindung und das Gefühl bei solch außergewöhnlichen Praktiken auszulöschen.“
  • 220  Hua T’o, der berühmte Chirurg verabfolgte einen Wein, der ein einschläferndes, schäumendes Pulver enthielt (Samenkorn des Hanfs?) an Patienten, ehe er sie operierte.  Dadurch erzielte er eine völlige Gefühllosigkeit.  
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